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Freitag, 6. Januar 2017

Erbsensuppe mit Zitronenöl-Crème

Was gibt es Besseres als nach einem Spaziergang bei -10 °C eine selbst zubereitete Erbsensuppe zu essen. Das ist genau das Richtige für die kalten Wintertage - eine warme Suppe mit wertvollen Ballaststoffen und versehen mit einem kleinen Gruß aus dem sonnigen Süden Spaniens, dem Land, wo die Zitronen blühen.

Zutaten für 2 Personen:

750 g tiefgekühlte Erbsen
100 g Zucker
130 g Salz
60 g Crème fraîche
4 bis 5 Esslöffel asfar Zitronenolivenöl
frische Petersilie oder Gartenkresse (zum Garnieren)

Foto: Dr. Bernd Gross - commons.wikimedia.org
Zubereitung – In einem großen Topf Wasser, Salz und Zucker zum Kochen bringen. Die Tiefkühlerbsen dazugeben und etwa 5 Minuten köcheln lassen.
Inzwischen eine Schüssel mit Eiswürfel und Wasser füllen. Die heißen Erbsen ins Eiswasser geben. Dadurch wird der Garprozess gestoppt und die Erbsen behalten ihre natürliche grüne Farbe.
Anschließend die Erbsen abschütten und zusammen mit circa 100 ml Wasser unter Zuhilfenahme eines Stabmixers pürieren, bis die Masse leicht cremige wird. Falls die Konsistenz zu dickflüssig ist, noch etwas Wasser hinzufügen. Falls gewünscht, kann die Erbsensuppe nochmals durch ein feines Sieb passiert werden.
Die Crème fraîche mit dem Zitronenöl verrühren und unter die Erbsensuppe geben. Abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Suppe auf die warmen Teller verteilen und mit etwas Zitronen-Olivenöl beträufeln. Eventuell mit Petersilie oder Gartenkresse und einem zusätzlichen Klecks Créme fraîche garnieren.

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Sonntag, 16. Oktober 2016

Kürbissuppe mit Paprika, Parmesan, Zitronenöl

Diese Vorspeise wurde von dem Koch Stephan Schmitz erdacht - sie ist nicht nur sehr lecker, sondern auch leicht zu kochen und obendrein noch preiswert. Er präsentiert sie mit weiteren ebenso außergewöhnlichen Rezepten auf seinem Foodblog freihändigkochen.de.
In seinem Einleitungstext schreibt er dazu:
"Ein Kürbis kann mit sehr vielen anderen Zutaten kombiniert werden. Sein Aroma ist sehr milde und lässt sich wie andere stärkehaltige Zutaten (Kartoffeln, Reis, Pasta) mit prägnanten Aromen wie Ingwer, Fleischsaucen, Fisch, Kräuter und Gewürze etc. sehr leicht harmonisch abstimmen. Die große orange Beerenfrucht gehört zu den typischen Zutaten eines herbstlichen Menüs und ist hinsichtlich Preis/Leistungsverhältnis derzeit erste Wahl."

Zutaten für 6 Portionen à 300 ml:

1 kleiner Hokkaido Kürbis 700 g
1 Pastinake
1 Apfel
1 Zwiebel
1,5 l Gemüsebrühe, selbstgemacht aus Suppengemüse (Sellerie, Karotte etc)
40 g Butter
1 TL asfar Zitronen-Olivenöl
1/2 TL Salz
schwarzer Pfeffer


Zubereitung – Hokkaido-Kürbis abbürsten (muss nicht geschält werden), geschälte Pastinake, geschälter Apfel, Zwiebel in grobe Würfel schneiden.
Gewürfeltes Gemüse und Apfel in einen Suppentopf geben. Mit 750 ml Gemüsebrühe auffüllen. Aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze alles weichkochen, dauert circa 15 Minuten.
Anschließend sehr feincremig pürieren und die Konsistenz der Suppe nach Geschmack cremig einstellen, d.h. evt. die „richtige“ Menge Brühe nachfüllen. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren Butterstückchen unterrühren. Zum Abschluss die gebratene rote Paprika und den gehobelter Parmesan mit einem Teelöffel asfar Zitronenöl beträufeln.

Dieses und weitere unkonventionelle Rezepte finden Sie auf freihaendigkochen.de


Sonntag, 9. Oktober 2016

Heiß-Kalt-Tomatensuppe mit Rote Beete, Blaubeeren und Gin

Der erfolgreich freihändigkochen.de Cookinator Stephan Schmitz hat mal wieder den Kochlöffel geschwungen und eine ausgesprochen leckere, Suppenvorspeise kreiert und beschrieben:
"… Mit diesem Rezept wird eine klassisch-britische Kombination von Tomatensuppe mit Gin in das Scheinwerferlicht der Tomatengerichte gestellt.
Das breite Temperaturspektrum in dieser Suppe  es handelt sich in der Tat um eine Suppe mit unterschiedlichen Temperaturen  ist vergleichbar mit dem wechselhaften Wetter Großbritanniens … jedoch viel angenehmer 😉"

Zutaten für 2 Personen:

400 g pürierte Tomaten (Tetrapack)
80 ml Gemüsebrühe
1 Schalotte, fein gehackt
3 -4 EL Gin
1 große Knolle Rote Beete, gekühlt
1 TL asfar Zitronen-Olivenöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle
10 Stk. TK-Blaubeeren, eiskalt


Zubereitung – Die pürierten Tomaten zusammen mit der fein gehackten Schalotte und der Gemüsebrühe aufkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die vorgekühlte Rote Beete Knolle grob würfeln, sehr fein pürieren und mit Zitronenöl und einer Prise Salz und Pfeffer vermischen. Das Püree bis zur weiteren Verwendung im Eisfach kurz weiterkühlen.

Anrichten – Einen kleinen Ringausstecher von 5 cm Durchmesser in den Suppenteller stellen und 2 EL vom aromatisierten Rote Beete Püree darin einfüllen. Die tiefgekühlten Blaubeeren 2 Sekunden unter kaltem Wasser leicht antauen. Anschließend in die kochend heiße Tomatensuppe den Gin untermischen und diese in den vorbereiteten Suppenteller einfüllen. 
Den Ring entfernen und dann mit einem Teelöffel-Stiel das Rote Beete Püree in dünnen Linien in die Tomatensuppe hineinziehen (¨*•.¸(¨*•.¸splAash.•:*´¨`*:•☆. Mit jeweils fünf noch fast gefrorenen Blaubeeren dekorieren, siehe Foto. Die Blaubeeren werden in der heißen Tomatensuppe lauwarm.

Auf freihaendigkochen.de finden sich am Ende jeder Rezeptidee unter der Bezeichnung Geschmacksprofil stets die beschwingt beschriebenen Interpretationen der Kochresultate wieder, so auch hier: Geschmacksprofil – "Der Gin beeindruckt den Gaumen auf seine britische Art ohne jedoch den Eigengeschmack der Tomaten vernebeln zu können. Die süßen Blaubeeren fügen sich sowohl den süßlich unterirdischen Noten der Roten Beete als auch mit der Gin aromatisierten Tomatensuppe. Das Mundgefühl und der Geschmack wird durch eine changierende Wahrnehmung beeinflusst, verursacht durch das Temperaturgefälle zwischen der heißen Tomatensuppe und dem gekühlten aromatisierten Zitronenöl-Rote-Beete-Püree. Gefühlt etwa so wie das wechselhafte Wetter in Großbritannien, jedoch auf Zunge und Gaumen beschränkt. Das Zusammenspiel dieser sich ergänzenden Aromen entfaltet sich in dieser Suppe durch das Temperaturspektrum: Partiell von heiß über lauwarm bis kalt ♨  +  ♬♪  Ein harmonisch temperiertes Geschmackserlebnis. Angenehmer wie UK-☂-Wetter und … moderater als die Europa-Brexit-Politik der Briten ohnehin."

Dieses und weitere unkonventionelle Rezepte finden Sie auf freihaendigkochen.de


Dienstag, 4. Oktober 2016

Aprikosen „Soumoothie“ mit Zitronenöl

"Wer Aprikosen mag, wird dieses Dessert wegen seiner aromatisch fruchtigen Facetten mögen, ganz besonders an heißen Tagen! Die Dessertkräuter und der hochwertige Fruchtessig geben diesem Soumoothie das Feature, was ein veganes Food Pairing Rezept krönt.", schreibt Stephan Schmitz auf seinem Foodblog freihaendigkochen.de.
Zur Verwendung unseres Zitronenöls in diesem Rezept meint er zudem: "Das asfar Zitronenolivenöl intensiviert vorwiegend den Aprikosengeschmack und untermalt mit einer dezenten Citrus-Note, da Öl grundsätzlich als Geschmacksträger dient. Hochwertiges Öl hat somit in der Kulinarik eine ähnlich wichtige Bedeutung wie das schwarze Gold in der Weltwirtschaft. Auch hier kommt es auf die Dosierung an, zuviel davon schmeckt genauso wenig wie dessen Preisverfall den Ölkonzernen."

Bleibt noch zu Erwähnen, dass uns beim Schreiben des Wortes Soumoothie keinesfalls ein Druckfehler unterlaufen ist - hier die Erklärung seiner Bedeutung durch Herrn Schmitz: "Der Begriff Soumoothie ist übrigens aus der Verschmelzung der Wörter Soup und Smoothie entstanden. Eine Wortschöpfung in
Hinblick auf den Hybrid-Food-Trend."

Zutaten für 2 Portionen à 250 ml:

250 ml Apfelsaft (naturtrüb),
250 g Aprikosen, 2 EL Granatapfelessig,
1 EL Marokkanische Naan-Minze und
1 EL Lemonaniskraut, beide fein gehackt,
2 Erdbeeren, klein gewürfelt,
1 Aprikose, klein gewürfelt,
1 - 2 TL asfar Zitronen-Olivenöl,
Lemonanisblüte u. Minzeblättchen zur Deko


Zubereitung – Aprikosen waschen, entsteinen und mit Apfelsaft und Granatapfelessig fein pürieren.
Die beiden gehackten Kräuter untermischen und 1 Std. in den Eischrank stellen. Eisgekühlt in kalte Suppenteller oder -gläser portionieren. Gewürfelte Früchte auf die Oberfläche verteilen und diese mit asfar Zitronenöl beträufeln.
Die essbare lila Blüte des Lemonaniskraut und die Minzeblättchen geben dem „Soumoothie“ einen schönen, kontrastreichen Farbakzent.

Tipp - Statt mit Granatapfelessig kann man diese Aprikosenkaltschale auch mit mildem Apfelessig oder hochwertigen Fruchtessig leicht säuern.

Dieses und weitere unkonventionelle Rezepte finden Sie auf freihaendigkochen.de

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