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Dienstag, 10. Januar 2017

Klassische Allioli - Katalanische Knoblauchcreme mit Eigelb und Zitronenöl

In Katalonien wird Allioli traditionell nur aus zerriebenen Knoblauchzehen, einem guten Olivenöl und Eigelb zubereitet. Aioli oder Allioli (frz.: Aïoli; aus dem Okzitanischen bzw. Katalanischen all i oli, "Knoblauch und Öl") ist eine aus dem Mittelmeer-raum stammende kalte Creme, die vor allem aus Knoblauch, Olivenöl und Salz besteht. In ihrer Konsistenz ähnelt die Aioli einer Mayonnaise.
Aioli wird als Vorspeise mit Brot oder Oliven sowie als Beigabe zu Fleisch, Fisch und Gemüse serviert. Selbst gemacht schmeckt sie besonders gut und passt als Dipp-Beigabe zu jeder Tapasparty.
Übrigens, das beigefügte Eigelb aus hart gekochten oder rohen Eiern dient als Emulgator.
Achtung: Gerade rohe Eier sollten immer ganz frisch sein = Salmonellengefahr !

Zutaten für 2 bis 3 Personen:

130 ml asfar Zitronenolivenöl
(entspricht in etwa 1/2 Flasche)
1 bis 2 Eigelb (abhängig von der Dottergröße)
frischer Knoblauch
(nach Geschmack, jedoch mind. 1 bis 2 Zehen)
1/2 TL Salz
etwas Pfeffer
Option: zusätzlich etwas Cayennepfeffer

Foto: Tamorlan - commons.wikimedia.org
Zubereitung – Vorab: Es ist sehr wichtig, dass sämtliche Zutaten Raumtemperatur haben und nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen !
Eigelb zusammen mit der durchgepressten Knoblauchzehe in eine Rührschüssel geben und zu einer homogenen Paste verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nach und nach mit einem Schneebesen das Olivenöl ganz, ganz langsam, tröpfchenweise unter ständigem Rühren hinzufügen. Jede Ölzugabe muss erst völlig von der Soße aufgenommen werden, bevor man weiteres Öl hineinrührt. Dieser Zubereitungsprozess sollte mit viel Geduld ausgeführt werden, denn sonst besteht die Gefahr, dass die Aioli gerinnt. Die Masse sollte ganz allmählich die Konsistenz einer cremigen Mayonnaise annehmen. Wer mag, kann zum Schluss noch etwas Cayennepfeffer hinzugeben.
Die Aioli sollte möglichst noch am selben Tag verspeist werden.

Tipp – Wer lieber eine schneeweiße Aioli ganz ohne Eigelb versuchen möchte, sollte sich das folgende Rezept Weiße Aioli mit Zitronenolivenöl anschauen. 

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Sonntag, 30. Oktober 2016

Geröstete Paprika mit Sardellen und Zitronenöl

Dieses Nudelgericht wurde von freihändigkochen.de  als "… mediterranes Aromaspiel mit Zitrone; aber ohne Säure" und als ein "mit wenigen Handgriffen realisierbares Gericht" vorgestellt. Versprochen wird "Ein herzhaft feinwürziges Geschmackserlebnis zum Low-Budget-Preis und auch eine edle Alternative zu Pasta a la Putanesca …" Wir finden, das hört sich sehr gut an und sind gespannt auf die Zutatenliste, die sich folgendermaßen liest …

Zutaten für zwei Portionen:

250 g Nudeln, z.B. Papardelle
><((((º> 12 Sardellenfilets (Anchovis),
davon 8 grob zerkleinert `·.,¸¸,.><((((º>
2 rote Paprika, geröstet (ohne Haut)
1 EL asfar Zitronen-Olivenöl
1 rote Zwiebel
1 Chili
1 Knoblauchzehe
Schnittknoblauch
Blüten vom Schnittknoblauch


Zubereitung – Die ganze Pasta al dente kochen. Die enthäuteten und gerösteten Paprika in grobe Würfel schneiden, salzen, pfeffern und mit einem Teelöffel asfar Zitronenöl beträufeln. Zwiebeln in dicke Streifen schneiden und in etwas Butterschmalz leicht braun anbraten, gehackten Knoblauch dazugeben, kurz anrösten und dann mit etwa 50 ml Wasser ablöschen. Gegarte Nudeln mit den restlichen Zutaten bis auf die Kräuter durchmischen. Das Pastagericht mit etwas Zitronenöl nach Geschmack beträufeln, mit Pfeffer abschmecken. Zurückhaltender Umgang mit Meersalz, wegen der Sardellen! Die feingeschnittenen Kräuter über das Gericht streuen und die weiße Blüte des Schnittknoblauchs zusammen mit je zwei Sardellenfilets in Szene setzen.


Auf freihaendigkochen.de finden sich am Ende jeder Rezeptidee unter der Bezeichnung Geschmacksprofil stets die beschwingt beschriebenen Interpretationen der Kochergebnisse wieder, so auch hier:
Geschmacksprofil – "Die Röstnoten und die Süße der karamellisierten gehäuteten Paprika stehen im Kontrast zu den salzigen fermentierten Sardellen. Im Sinne von Food-Completing harmoniert diese Kombination etwa wie Seute Deren („Süßes Mädchen“) und hartgesottener Leichtmatrose.
Das sehr aromatische Zitronenolivenöl verbandelt liebliche Paprika und derben Sardellengeschmack innig – zumindest für den Moment auf der Zunge 😉 … Und der Schnittknoblauch unterstreicht die kulinarische Romance mit seiner weißen Blüte dezent höfisch – wenn vorhanden."

Dieses und weitere unkonventionelle Rezepte finden Sie auf freihaendigkochen.de

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